Therapiebegleithund Ausbildung

Die Therapiebegleithund Ausbildung, wie bei Sattt Inh. Annika Rügen, ist ein wichtiges Mittel bei der Unterstützung kranker Menschen. Viele Menschen – insbesondere wenn diese an chronischen Erkrankungen leiden - klammern sich an jeden Strohhalm, wenn es darum geht ihre Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Therapiehunde nehmen einen wichtigen Stellenwert im Rahmen der Genesungsprozesse ein. Sie bieten oftmals eine Möglichkeit die positive Entwicklung bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern zu beeinflussen.

Welche Hunderassen eignen sich für die Ausbildung zum Therapiebegleithund und welche Voraussetzungen sind wichtig? 

Im Prinzip können alle Hunderassen als Therapiebegleithund arbeiten, doch es eignen sich vor allem sehr ruhige und gelassene Hunde. Sie sollten mindestens zwölf Monate alt sein, und sie müssen vor der eigentlichen Ausbildung zum Therapiehund eine Eignungsprüfung ablegen. Ihr Wesen muss insgesamt sehr duldsam sein und sie dürfen in keiner Weise irgendein aggressives Verhalten aufweisen. Auch der Besitzer des Hundes muss eine entsprechende Berufsausbildung vorweisen können.

Insbesondere Ergotherapeuten, Erzieher, Psychologen oder auch Ärzte sind besonders geeignet, sich mit ihrem Hund in die Therapiebegleithund Ausbildung zu begeben. Die ersten Phasen der Ausbildung sind sehr theoretisch und finden ohne die Hunde statt. Anhand von geeigneten Fallbeispielen bekommt man als Besitzer die ersten Einblicke in die Aufgabenbereiche der Arbeit eines Therapiebegleithundes. Auch zu Hause muss regelmäßig mit dem Hund spielerisch geübt werden, damit er in kleinen Schritten auf seine zukünftigen Aufgaben vorbereitet wird.

Das Wichtigste ist, dass das Tier von Beginn an viel Spaß bei seiner Arbeit als Begleithund hat.  Während der Ausbildung wird der Hund an besondere Situationen und Geräusche gewöhnt. Bei der Arbeit müssen sie auch auf den Umgang von Menschen im Rollstuhl, oder auch auf andere Hilfsmittel geschult werden. All diese Situationen müssen für die Hunde der Normalfall sein, und dürfen ihnen keine Angst einflössen. Sie müssen aber auch auf ganz unterschiedliche Reize in ihrer Umwelt gelassen reagieren, um in ganz alltäglichen Situationen ihre Aufgaben als Therapiebegleithund wahrnehmen zu können. Denn viele Menschen können ohne diese Tiere ihren Alltag kaum meistern, und ihre Erkrankung wäre ohne den Hund kaum auszuhalten. 

Die positiven und besonderen Auswirkungen eines Therapiebegleithundes 

Die Anwesenheit eines Hundes bedeutet für viele erkrankte Menschen Glück und Entspannung und ein Hund erleichtert ihnen den Umgang mit ihrer Krankheit. Die Selbstheilungskräfte werden unterstützt. Hunde können dazu beitragen das Immunsystem zu stärken. Aber auch bei seelischen Erkrankungen können Hunde in den Therapiephasen viel Aufschluss über den Erkrankungszustand der Personen geben. Auch kann der Zugang des Therapeuten zum Patienten durch den Hund erheblich erleichtert werden.

In manchen Therapien ist der Einsatz eines Hundes nicht wegzudenken.  Die Therapiebegleithund Ausbildung ist daher sehr bedeutsam für viele Heilungsprozesse und lässt das Leben vieler Menschen einfacher werden. Wenn man sich an die Voraussetzungen der Ausbildung hält, und den Hund von Beginn an spielerisch und mit viel Geduld und Liebe schult, dann haben auch die Tiere großen Spaß an ihrer neuen Herausforderung. Viele Hunde werden durch diese Aufgabe gefordert. Das ist auch wichtig für ihr eigenes Wohlbefinden und sie genießen ihre Aufgabe, tierische Hilfe für Menschen mit Erkrankungen bieten zu können.


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